Körpertherapie

Peter KraussIn meiner Praxis in Berlin Schöneberg arbeite ich mit Shiatsu und Craniosacraler Therapie. Speziell die Verbindung beider Therapien verstärkt nach meinen langjährigen Erfahrungen die regenerative, entspannende und heilsame Wirkung der Behandlung. Ziel ist es über eine tiefgehende Entspannung die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Ressourcen zu schaffen. Es entsteht oft ein intensives Gefühl für den eigenen Körper und dessen Botschaften. Die Klienten berichten häufig von einer "inneren Aufrichtung und Kraft" nach der Behandlung.  Für die Gesundheit und Heilung ist ein guter Kontakt mit dem Körper sehr förderlich.

Geeignet für die Behandlungen sind angefangen von Stress und einem Bedürfnis nach Ruhe und Regeneration alle Erkrankungen sowohl physisch als auch psychisch. Angefangen von allen Schmerzerkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsappartes, Rückenschmerzen, Migräne, Depressionen und Angsterkrankungen ebenso wie schwere Erkrankungen bis hin zum Krebs. Körperarbeit wird dann oft wie eine kurze "regenerative Auszeit (ein Kurzurlaub vom Stress) "  erlebt und wirkt so heilsam auf das Befinden. Wir alle haben  körperliche und energetische Blockaden, die sich auf den ganzen Menschen und dessen Gesundheit auswirken. Mit dieser Therapieform sollen diese Blockaden über den Kontakt mit dem Körper gelöst werden.

Eine Sitzung dauert 60 Minuten. Für eine Behandlung wird viel Platz benötigt, und daher findet sie nach japanischer Tradition auf einem Futon (2x2m) auf dem Boden statt. Im Gegensatz zu einer Therapie mit reinen Massagetechniken wird der Körper nicht mit Einreibungen erwärmt, und der Patient trägt bequeme und lockere Kleidung, was die Behandlung unterstützt (evtl. ein paar warme zusätzliche Strümpfe). Die Anzahl der Sitzungen hängt ab von den jeweiligen Beschwerden und Bedürfnissen. In der Regel einmal in der Woche, oder im Abstand von zwei Wochen.

Shiatsu

Shiatsu ist eine aus Japan stammende Heilmassage. Übersetzt heißt „Shi“ der Finger oder Daumen und „Atsu“ der Druck. Im Shiatsu werden jahrtausende alte Techniken der Akupressur und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) mit heutigen Massage-, Dehnungs- und Entspannungstechniken verbunden.
Im Unterschied zur bekannten Akupunktur werden nicht mit Nadeln einzelne Punkte (Tsubos) beeinflusst, sondern durch Akupressur und Dehnung ganze Energieleitbahnen (Meridiane) behandelt. Die Meridiane bilden an der Oberfläche und in der Tiefe des Körpers ein weitverzweigtes Netz von Kanälen, in denen die sogenannte Lebensenergie (jap.:Ki) zu allen Organen, Geweben und zu jeder Zelle fließt.

Dass diese Meridiane an der Körperoberfläche für die Hände direkt erreichbar sind, ist die Grundlage des Shiatsu. Dabei soll ein ungehinderter Strom dieser Ki-Energie ein körperliches, seelisches und geistiges Wohlbefinden bewirken. Diese Lebensenergie ist zum größten Teil von Geburt an erworben (familiäre Disposition) und wird zum anderen Teil aus der Nahrung und Atmung gewonnen. Ziel der Behandlung ist es, dieses Netz von Energieleitbahnen zu harmonisieren, d.h. entweder zu aktivieren (tonisieren) oder zu beruhigen (sedieren). Dadurch werden Verspannungen abgebaut und das Nervensystem wird beruhigt. Das physische und psychische Gleichgewicht soll stabilisiert werden.

Die erste spürbare Wirkung ist die unmittelbare Entspannung , die während der Behandlung einsetzt. Der Therapeut nimmt eine meditative Grundhaltung ein, und es wird kaum gesprochen. Eine Behandlung dauert in der Regel  50 Minuten . Da man für eine Behandlung viel Platz benötigt, findet sie auf einem Futon (2x2m) auf dem Boden statt. Der Patient trägt bequeme und lockere Kleidung – am Besten hat er noch ein paar warme Socken an.

Craniosacrale Therapie

Die Craniosacrale Therapie ist eine relativ neue Methode in der Körperarbeit (die in der Osteopathie ihre Wurzeln hat), und das craniosacrale System mit seinem eigenen Rhythmus ist erst seit kurzem ein medizinisch anerkanntes funktionell-physiologisches System.
Es setzt sich zusammen aus:
1.) Den Meningealmembranen (Hirnhäute)
2.) Den Knochenstrukturen, an denen diese Membranen befestigt sind (Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein)
3.) Der Zerebrospinalflüssigkeit, die innerhalb dieses Systems zirkuliert
4.) Den zur Herstellung, Resorption und als Speicher der Zerebrospinalflüssigkeit dienenden Strukturen

Das Craniosacralsystem steht außerdem in enger Verbindung mit folgenden Systemen des Körpers, die es beeinflusst, und von denen es beeinflusst wird:

1.) Nervensystem
2.) Muskelsystem
3.) Gefäßsystem
4.) Lymphsystem
5.) Endokrines (hormonelles) System
6.) Respirationssystem (Atmung)

In der Osteopathie ist schon seit 50 Jahren bekannt, dass dieses System nicht starr ist, sondern zirkuliert und pulsiert – also seinen eigenen Rhythmus besitzt. Es beeinflusst maßgeblich das innere Milieu für die Entwicklung, das Wachstum und die Funktionsfähigkeit des Gehirns und des Rückenmarks, vom Moment der embryonalen Formgebung an. In der Behandlung sollen durch spezielle Grifftechniken und Behandlungsmuster, ähnlich dem Shiatsu, Blockaden in den oben genannten körperlichen  Systemen aufgespürt, harmonisiert und der Fluss innerhalb dieser Systeme gefördert werden.

 

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